Wie heißt es doch:

„Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht.“

Nun gab es zwischen Ostsee und Bodden lange Zeit vor allem Bauern und Fischer. Wobei die Fischer sich als Gourmets wahrscheinlich nicht viel weiter hervorgetan haben als die Bauern. Das ist die eine Seite der Medaille und hat die Küche der Gegend sicher geprägt.

Aufgrund der Lage, dem Meer, dem Bodden und den vielen Wäldern, sind Fisch- und Wildgerichte natürlich die Spezialität dieses Landstrichs. Dieser Teil ist noch einfach und die andere Seite der Medaille, aus der sich eigentlich etwas machen ließe.

Aber mit den Restaurants und dem Essen ist das tatsächlich so eine Sache. MeckPomm und Haute Cuisine haben sich noch nicht so recht miteinander anfreunden können. Oft habe ich in den Restaurants den Eindruck, dass es vor allem satt machen soll. Nun ja, das ist ein Anfang, aber für mich hat „Essen gehen“ vor allem auch etwas mit der Qualität des Essens und dem Geschmack zu tun. Es muss keineswegs gleich Haute Cuisine sein, aber nur satt machen reicht eben auch nicht. Zugegeben, wir sind bisher selten Essen gegangen und müssen die lukullischen Geheimtipps vielleicht erst noch entdecken.

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